Veröffentlicht am

Big Bench, die Riesenbank

Alles begann als ein Projekt zwischen Freunden und Nachbarn, und jetzt erobert es die Herzen vieler...

“Big Bench” ist eine gemeinnützige Initiative des amerikanischen Designers Chris Bangle.

Wer ist Chris Bangle? Chris Bangle hat jahrelang für Opel, Fiat und besonders BMW Autos entworfen, und seit 2009 hat er sich in den Langhe, bei Clavesana niedergelassen. Nun wollte er die Kreativität seines Teams mit der Exzellenz der einheimischen Handwerker kombinieren und hat im Jahr 2010 die erste Bank hergestellt.

Chris Bangles Team gibt das Design frei, verlangt aber, dass die Riesenbänke an einem Aussichtspunkt aufgestellt werden und dass der Zugang für jedermann öffentlich ist.

Diese Bänke sind immer durch eine Wanderung in der Natur erreichbar. Dessen Ziel ist, den Besucher durch den Wechsel der Perspektive zum Staunen zu bringen. Wenn Sie auf der Bank sitzen, fühlen Sie sich wegen der Größenverhältnisse wie ein Kind und Sie werden die Schönheit der Landschaft mit einem neuen Blick bewundern können.

Bis heute sind 44 Riesenbänke entstanden. Es hat sich eine Art Bank-Wanderung gebildet. Es gibt Besucher, die nur deshalb ins Piemont kommen. Die meisten Bänke befinden sich in den Langhe und im Monferrato. Hier ein Link dazu:

https://www.facebook.com/BIGBENCHCOMMUNITYPROJECT.ORG/photos/a.630037380451989.1073741830.629677107154683/894142500708141/?type=3&theater

Big Bench, die Riesenbank, ein Projekt von Chris Bangle
Veröffentlicht am

Portacomaro d’Asti, Grignolino und Luigi Fiora

bye bye Luigi Fiora

Portacomaro d'Asti, Grignolino und ....Luigi Fiora

Grignolino d'Asti DOC ist ein italienischer Rotwein aus der Provinz Asti . Zugelassene Reben befinden sich auch in Portacomaro. Dieser Wein wird zu Butterreichen Platten sowie zu gebackenem empfohlen.

Vor Jahre, als Portacomaro noch voller Weinberge war, und ein gewisser Eugenio Galimberti der Arzt war, empfahl der Arzt, bei Erkältungen ein "Glas Grignolino, mindestens eine Woche lang zweimal täglich zu trinken". Also Grignolino als "heilender Wein". 

Frauen beschreiben Grignolino als “Schönheits Produkt “. Es gibt eine Anti-Aging Creme, die auf Basis aktiver Polyphenole aus Schalen und Samen von Barbera und Grignolino Trauben am Ende des Weinherstellungsprozesses besteht.

Es heisst, die Rutin, aus dem Trester der Barbera verstärkt  die Wände der Kapillaren, während die aus dem Grignolino-Extrakt gewonnenen Catechine zusammen mit der Hyaluronsäure der Gesichtshaut neue Elastizität verleiht.

Gerade vor einige Tage wurde in Portacomaro, im alten Turm die “Bottega del Grignolino” wieder eröffnet. Diese war 7 Jahre lang zu.

Ich möchte diese Eingaben durch die Reproduktion eines Gemäldes des mittelalterlichen Turm und der Mauer  von den einheimischen Mahler Luigi Fiora verstärken.

Luigi Fiora war ein Konditor. Er hatte ein historisches Cafè in Asti Stadtmitte bis Ende der 70er Jahre.

Luigi Fiora begann zu malen, während seines Militärdienstes in Neapel in den 20er Jahren. In Asti war er für die historische Bar Roma bekannt, die er jahrelang leitete. Luigi Fiora war auch ein ausgebildeter Konditor. Ich fühle mich geehrt, ihm gekannt zu haben, und ich werde mich immer daran erinnern, als er mir die "Baci di Dama" vorbereitete und mich zu seinen persönlichen Ausstellungen in Asti einlud. Seine Motive waren immer Monferrato mit Monumenten (Portacomaro, aber auch Cisterna d'Asti, Asti, ...). Er war kein Angeber: er sagte immer, er sei kein Maler, aber ein Träumer. Was für ein Mann!

Veröffentlicht am

Romanischer Weg in den Wäldern des Monferrato

Im Mittelalter durchwanderten viele Pilger Italien und auch das Piemont. Asti, und das Monferrato lagen ja auf der Via Francigena.
Pilger kamen in erster Linie aus dem Land der Franken und überquerten die Alpen. In den meisten Fällen folgten die Pilger den römischen konsularischen Straßen. Die Wallfahrt nach Rom, um das Grab des Apostel Petrus zu besuchen, war im Mittelalter einer von den drei maiores peregrinationes gemeinsam mit dem Heiligen Land und Santiago de Compostela.
Das Gebiet, das von Süden des Pos zum Tanaro läuft ist mit romanischen Kirchen übersät.
Jetzt erscheint eine auf einem einsamen Hügel oder versteckt in der dichten Vegetation eines Waldes.
Wenn Sie aus Chivasso, Castagneto Po Richtung Asti fahren, finden Sie Castelnuovo don Bosco mit seinen Kirchen, die Kirche von Sant'Andrea bei Cerreto d'Asti, die meist bekannte Abbazia di Vezzolano. Von da aus kann man nach Montechiaro fahren, und die Chiesa di San Lorenzo besichtigen.
Alles sehr sehenswerte Objekte aus der bewegten, christlichen Vergangenheit des Piemont.

Veröffentlicht am

Cocconato, Riviera des Monferrato

Luftbild der Kleinstadt Cocconato, eine Perle auf einem Hügel im Piemont

Die kleine Stadt Cocconato befindet sich auf 491 m Höhe. Cocconato ist kaum mehr als 20 km von der Hauptstadt Asti entfernt und auch nicht weit von Turin. Der Name stammt von dem lateinischen Wort „cum conatu“ : es wurde so genannt, weil die Ortschaft schwer zu erreichen war, zu einer Zeit, in der es keine Autos gab und man langsam auf dem Pferderücken durch die verwinkelten, hügeligen Straßen hochsteigen musste.

Cocconato ist dank seines milden Klimas auch als "Riviera des Monferrato" bekannt. Seit dem 16. Jahrhundert liegt das Städtchen fast aristokratisch auf dem Gipfel des Hügels wie eine glückliche Insel geschützt vor der Kälte und dem Nebel der darunter liegenden Bereiche, während der Sommer nicht zu heiß und deshalb sehr angenehm ist.

Dieses Klima fördert sehr effektiv auch  das Wachstum und die Vermehrung von Baumarten wie Palmen, Oliven- und Mimosen.

Veröffentlicht am

Crea, Wallfahrtskirche und Unesco Weltkulturerbe

Frontalbild der Wallfahrtskirche auf dem Sacro Monte di Crea, dem heiligen Berg im Piemont
Luftbild der kompletten Anlage der Wallfahrtskirche auf dem Sacro Monte di Crea, dem heiligen Berg im Piemont

Der Sacro Monte di Crea (der Heilige Berg von Crea) liegt auf einer der höchsten Erhebungen des Monferrato - keine 20 km vom Gästehaus "Da Betty" entfernt.

Die Wallfahrtskirche ist der schwarzen Madonna gewidmet. Der Heilige Eusebius hatte hier im Jahr 350  ein Oratorium zu Ehren der Madonna erstellt. Circa 10 Jahre später brachte er aus dem Osten 3 Statuen von der schwarzen Madonna mit.

Eine Madonna ist hier, die andere ist bei der Wallfahrtskirche in Oropa (auch im Piemont, bekannt als der kleine Vatican und die dritte befindet sich auf Sardinien.

König Arduino ließ dann im Mittelalter hier eine Kirche errichten, um all die zahlreichen Pilger zu beherbergen. Dann begann die Erstellung eines Klosters der Augustiner. Der Umbau zur Wallfahrtskirche begann im 16.Jahrhundert.

Sehenswert ist nicht nur die Kirche sondern auch die Via Crucis mit dessen Kapellen.

Die Gegend ist für Wanderungen oder Radfahrten sehr schön und wirklich empfehlenswert!

 

Veröffentlicht am

Castell’Alfero und der Rosengarten

Castell'Alfero ist wegen der schönen Landschaft der Umgebung als "Balkon des Monferrato" bekannt.

Es gibt hier viele Wanderwege zu Fuß, mit dem Fahrrad oder sogar hoch zu Ross! 

Am aller wichtigsten in Castell'Alfero ist das Schloss vom achtzehnten Jahrhundert des Grafen Amico. Im Schloss befindet sich jetzt auch das Rathaus sowie das Museum 'L Ciar (eine Sammlung von Relikten aus der Vergangenheit: einschließlich Objekte, Werkzeuge, Spielzeuge vom neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert).

Worauf ich Sie aber besonders aufmerksam machen möchte, ist der Rosengarten "Il Roseto della Sorpresa" bei Serra Perno. Es handelt sich um den Park (14.000 qm aufgeteilt zwischen Garten und Wald) einer Villa des achtzehnten Jahrhunderts. Hier kann man eine Sammlung von 500 seltenen und antiken Rosen bewundern. Das ist wirklich schön und sehenswert!

Castell'Alfero hat auch manche gute Restaurants die ich gerne empfehle, wie

il Ristorante del Casot  http://www.ristorantedelcasot.it/

und

l'Osteria dell'Eremita  (Facebook)

und

l'Osteria del Castello da Marisa  im Schloss. (Facebook)

 

 

 
Luftaufnahme des Schlosses Castell'Alfero bei Asti ist sehenswert und hat einige gute Restaurants
Bild einer Nachspeise in einem Restaurant des Schlosses Castell'Alfero bei Asti
Veröffentlicht am

Asti im Herbst – Farben und Formen

Asti im Herbst zeigt sich in Farben von rot-braun-grün

Das Piemont und Asti im Herbst wird von Tag zu Tag farbiger, aber das Grün will dem Winter nicht weichen. Die Herbstsonne spendet immer noch genügend UV, um in den Pflanzen weiteres Chlorophyll zu produzieren. Aber die Sommerhitze ist vorbei, es beginnt die "gesunde" Jahreszeit für die Haut und den ganzen Organismus. Man radelt nicht mehr so mühselig die Hügel hinauf, es macht wirklich Spaß. Trotzdem liegen die Temperaturen immer noch um die 25° C, aber das ist angenehm. Für Ü50 ist eher das Frühjahr und der Herbst angesagt, für die U50 das ganze Jahr. Ausflüge an das blitzsaubere Meer sind dann eher sinnvoll als in der "Schlemmerzeit".
Harmonie der Farben und Formen, das Piemont wirkt in allen Jahreszeiten wie Balsam für die Seele. Wenn man in den Hügeln spazieren geht oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, dann möchte man komponieren oder dichten, singen oder einfach nur mit tiefer Zufriedenheit betrachten. Es ist ein Genuss, in dieser wunderschönen Landschaft zu leben oder einige Tage, besser  Wochen zu verweilen. 

Asti im Herbst

Was hält mich davon ab, hier zu leben? Nicht nur im Herbst, für immer! Die Trüffelhunde beginnen mit ihrer mühseligen Arbeit, wobei das Ergebnis ja im wahrsten Sinn des Wortes "Gold" wert ist. Die zahlreichen Weingüter beginnen mit der Ernte und dem Keltern, das nächste Jahr wird es zeigen, ob sich die Mühe gelohnt hat. Messen kann man es wohl gleich, aber die individuelle Geschmacksprobe ist etwas anderes. Hier entscheidet sich, was die Erde und die Sonne geschafft haben. 

Veröffentlicht am

Weinkathedralen

Die Wein Kathedralen

Von hier aus begann das Projekt, das zur Anerkennung der Unesco des Monferrato, Langhe und Roero als Weltkulturerbe beigetragen hat. Eine Anerkennung, die die Einzigartigkeit der säkularen Beziehung und Integration zwischen Weinbau und Weinindustrie, Natur und menschlicher Arbeit identifiziert.

Es handelt sich um kilometerlange Tunnel, die direkt in den Tuffstein der Hügel zwischen dem sechzehnten und neunzehnten Jahrhundert gegraben wurden. Die Tunnels befinden sich 32 m unter der Erde. Nur in diesen Räumen, deren Stille an die Atmosphäre erinnert, die man oft in alten Kathedralen finden kann, dort hat man die richtige Temperatur und die konstante Feuchtigkeit, die sich als ideal erweist, um beste Weine und Schaumweine zu erschaffen.
Die vier subterranen Kathedralen, die man im Moment besuchen kann, sind die historischen Weinkeller von den berühmten Häusern: Bosca, Contratto, Coppo und Gancia.
(Da Betty arbeitet gerne mit Bosca zusammen, und kann Euch gerne für einen Besuch anmelden.)