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Portacomaro d’Asti, Grignolino und Luigi Fiora

bye bye Luigi Fiora

Portacomaro d'Asti, Grignolino und ....Luigi Fiora

Grignolino d'Asti DOC ist ein italienischer Rotwein aus der Provinz Asti . Zugelassene Reben befinden sich auch in Portacomaro. Dieser Wein wird zu Butterreichen Platten sowie zu gebackenem empfohlen.

Vor Jahre, als Portacomaro noch voller Weinberge war, und ein gewisser Eugenio Galimberti der Arzt war, empfahl der Arzt, bei Erkältungen ein "Glas Grignolino, mindestens eine Woche lang zweimal täglich zu trinken". Also Grignolino als "heilender Wein". 

Frauen beschreiben Grignolino als “Schönheits Produkt “. Es gibt eine Anti-Aging Creme, die auf Basis aktiver Polyphenole aus Schalen und Samen von Barbera und Grignolino Trauben am Ende des Weinherstellungsprozesses besteht.

Es heisst, die Rutin, aus dem Trester der Barbera verstärkt  die Wände der Kapillaren, während die aus dem Grignolino-Extrakt gewonnenen Catechine zusammen mit der Hyaluronsäure der Gesichtshaut neue Elastizität verleiht.

Gerade vor einige Tage wurde in Portacomaro, im alten Turm die “Bottega del Grignolino” wieder eröffnet. Diese war 7 Jahre lang zu.

Ich möchte diese Eingaben durch die Reproduktion eines Gemäldes des mittelalterlichen Turm und der Mauer  von den einheimischen Mahler Luigi Fiora verstärken.

Luigi Fiora war ein Konditor. Er hatte ein historisches Cafè in Asti Stadtmitte bis Ende der 70er Jahre.

Luigi Fiora begann zu malen, während seines Militärdienstes in Neapel in den 20er Jahren. In Asti war er für die historische Bar Roma bekannt, die er jahrelang leitete. Luigi Fiora war auch ein ausgebildeter Konditor. Ich fühle mich geehrt, ihm gekannt zu haben, und ich werde mich immer daran erinnern, als er mir die "Baci di Dama" vorbereitete und mich zu seinen persönlichen Ausstellungen in Asti einlud. Seine Motive waren immer Monferrato mit Monumenten (Portacomaro, aber auch Cisterna d'Asti, Asti, ...). Er war kein Angeber: er sagte immer, er sei kein Maler, aber ein Träumer. Was für ein Mann!

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Romanischer Weg in den Wäldern des Monferrato

Im Mittelalter durchwanderten viele Pilger Italien und auch das Piemont. Asti, und das Monferrato lagen ja auf der Via Francigena.
Pilger kamen in erster Linie aus dem Land der Franken und überquerten die Alpen. In den meisten Fällen folgten die Pilger den römischen konsularischen Straßen. Die Wallfahrt nach Rom, um das Grab des Apostel Petrus zu besuchen, war im Mittelalter einer von den drei maiores peregrinationes gemeinsam mit dem Heiligen Land und Santiago de Compostela.
Das Gebiet, das von Süden des Pos zum Tanaro läuft ist mit romanischen Kirchen übersät.
Jetzt erscheint eine auf einem einsamen Hügel oder versteckt in der dichten Vegetation eines Waldes.
Wenn Sie aus Chivasso, Castagneto Po Richtung Asti fahren, finden Sie Castelnuovo don Bosco mit seinen Kirchen, die Kirche von Sant'Andrea bei Cerreto d'Asti, die meist bekannte Abbazia di Vezzolano. Von da aus kann man nach Montechiaro fahren, und die Chiesa di San Lorenzo besichtigen.
Alles sehr sehenswerte Objekte aus der bewegten, christlichen Vergangenheit des Piemont.

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Cocconato, Riviera des Monferrato

Luftbild der Kleinstadt Cocconato, eine Perle auf einem Hügel im Piemont

Die kleine Stadt Cocconato befindet sich auf 491 m Höhe. Cocconato ist kaum mehr als 20 km von der Hauptstadt Asti entfernt und auch nicht weit von Turin. Der Name stammt von dem lateinischen Wort „cum conatu“ : es wurde so genannt, weil die Ortschaft schwer zu erreichen war, zu einer Zeit, in der es keine Autos gab und man langsam auf dem Pferderücken durch die verwinkelten, hügeligen Straßen hochsteigen musste.

Cocconato ist dank seines milden Klimas auch als "Riviera des Monferrato" bekannt. Seit dem 16. Jahrhundert liegt das Städtchen fast aristokratisch auf dem Gipfel des Hügels wie eine glückliche Insel geschützt vor der Kälte und dem Nebel der darunter liegenden Bereiche, während der Sommer nicht zu heiß und deshalb sehr angenehm ist.

Dieses Klima fördert sehr effektiv auch  das Wachstum und die Vermehrung von Baumarten wie Palmen, Oliven- und Mimosen.

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Crea, Wallfahrtskirche und Unesco Weltkulturerbe

Frontalbild der Wallfahrtskirche auf dem Sacro Monte di Crea, dem heiligen Berg im Piemont
Luftbild der kompletten Anlage der Wallfahrtskirche auf dem Sacro Monte di Crea, dem heiligen Berg im Piemont

Der Sacro Monte di Crea (der Heilige Berg von Crea) liegt auf einer der höchsten Erhebungen des Monferrato - keine 20 km vom Gästehaus "Da Betty" entfernt.

Die Wallfahrtskirche ist der schwarzen Madonna gewidmet. Der Heilige Eusebius hatte hier im Jahr 350  ein Oratorium zu Ehren der Madonna erstellt. Circa 10 Jahre später brachte er aus dem Osten 3 Statuen von der schwarzen Madonna mit.

Eine Madonna ist hier, die andere ist bei der Wallfahrtskirche in Oropa (auch im Piemont, bekannt als der kleine Vatican und die dritte befindet sich auf Sardinien.

König Arduino ließ dann im Mittelalter hier eine Kirche errichten, um all die zahlreichen Pilger zu beherbergen. Dann begann die Erstellung eines Klosters der Augustiner. Der Umbau zur Wallfahrtskirche begann im 16.Jahrhundert.

Sehenswert ist nicht nur die Kirche sondern auch die Via Crucis mit dessen Kapellen.

Die Gegend ist für Wanderungen oder Radfahrten sehr schön und wirklich empfehlenswert!

 

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Weinkathedralen

Die Wein Kathedralen

Von hier aus begann das Projekt, das zur Anerkennung der Unesco des Monferrato, Langhe und Roero als Weltkulturerbe beigetragen hat. Eine Anerkennung, die die Einzigartigkeit der säkularen Beziehung und Integration zwischen Weinbau und Weinindustrie, Natur und menschlicher Arbeit identifiziert.

Es handelt sich um kilometerlange Tunnel, die direkt in den Tuffstein der Hügel zwischen dem sechzehnten und neunzehnten Jahrhundert gegraben wurden. Die Tunnels befinden sich 32 m unter der Erde. Nur in diesen Räumen, deren Stille an die Atmosphäre erinnert, die man oft in alten Kathedralen finden kann, dort hat man die richtige Temperatur und die konstante Feuchtigkeit, die sich als ideal erweist, um beste Weine und Schaumweine zu erschaffen.
Die vier subterranen Kathedralen, die man im Moment besuchen kann, sind die historischen Weinkeller von den berühmten Häusern: Bosca, Contratto, Coppo und Gancia.
(Da Betty arbeitet gerne mit Bosca zusammen, und kann Euch gerne für einen Besuch anmelden.)